Jüdische
Gutenachtgeschichten

Bücher

Januar 2024

„Ein Beutel voll Sehnsucht”

Die Leserinnen und Leser werden in diesem Buch auf eine Reise in die Tu-Bischwat-Erinnerungen von Opa Awram mitgenommen. Zum dritten Geburtstag schenkt er seiner Enkelin Rebekka einen Orangenbaumsetzling und erklärt ihr, dass sein Vater ihm, als er noch ein Kind war und sie in Bulgarien lebten, immer eine wundervoll saftige Orange frisch aus Israel zu Tu Bischwat besorgte. Nun, da sie in Israel leben, wird seine Enkelin ihre eigenen köstlichen Orangen ernten können, wenn sie sich um ihren Baum kümmert und ihn pflegt. Als es endlich soweit ist, dass der Baum Früchte trägt und Opa Awram Rebekka zu Tu Bischwat besuchen kommt, bringt er außerdem einen kleinen Beutel mit weiteren Köstlichkeiten, die traditionell in Israel wachsen und den er „Ein Beutel voll Sehnsucht” nennt, mit. Gemeinsam erfreuen sie sich an den Gaben der Natur, Rebekka lauscht den Geschichten Ihres Großvaters und gemeinsam schaffen sie sich neue Tu-Bischwat-Erinnerungen, ganz im Sinne von Ledor Wador (hebräisch für „von Generation zu Generation”), der Weitergabe von Traditionen von einer Generation zur nächsten.

„Fünf gegen den schrecklichen Drachen“

In diesem Buch geht es um Teamwork und Zusammenhalt. An einem Nachmittag spielen die fünf jüngsten Geschwister draußen in ihrem Garten, als sie sich auf einmal gegen einen großen Drachen (Bruder) behaupten müssen, in dem sie so große und kräftige Zweige finden, dass der Drache sie nicht brechen kann. Ihre Mutter rät ihnen, nicht einzeln gegen den Drachen gewinnen zu wollen, sondern ihre Kräfte zu bündeln, so wie es der Midrasch Tanchuma lehrt: „So ergab es sich, dass die Israeliten erst dann erlöst wurden, als sie sich vereinigten.“ (Midrasch Tanchuma, Nizawim 1) Einzeln können die Zweige also gebrochen werden, gebündelt sind sie jedoch stark und brechen nicht. Das Buch lehrt die Leserschaft: Nur wenn man vereint ist, kommt man im Leben weiter.

„Wie man ein Bäumchen pflanzt”

Die Großmutter in diesem Buch zeigt ihrem Enkelkind, „Wie man ein Bäumchen pflanzt”. Schon bald kommen die Nachbarskinder dazu, um ebenfalls zu lernen, wie man den Setzling richtig in der Erde platziert, damit dieser gut wachsen und gedeihen kann. Im Handumdrehen pflanzt jedes Kind seinen eigenen Baum und nicht nur das – die Kinder helfen sich gegenseitig, kümmern sich gemeinsam um ihre Umwelt und ihr Stückchen Land vor den Wohnhäusern … und lassen uns erahnen, wie prachtvoll das Ergebnis ihrer Arbeit mal sein wird.

Dezember 2023

„Herschel und die Chanukka-Kobolde“

Für die Dorfbewohner in der Geschichte ist Chanukka eine dunkle und freudlose Zeit: Sie werden nämlich von Kobolden heimgesucht, die ihnen verbieten, das Lichterfest zu feiern. Der tapfere Herschel möchte das ein für alle Mal ändern. Er stellt sich den grimmigen Kreaturen und überlistet sie, eine nach der anderen – nicht etwa mit Kraft, sondern mit List und einer großen Portion Mut, so wie die Makkabäer es einst schafften, sich von ihren Unterdrückern zu befreien. Am Ende siegt Herschel über die Kobolde und die Chanukkijot erstrahlen im ganzen Dorf. In einem der bekanntesten Chanukkalieder heißt es: „Banu choschech legaresch” – wir sind gekommen (oder in diesem Fall kam Herschel), um die Dunkelheit zu vertreiben.

„Viel zu viele Latkes”

„Viel zu viele Latkes” bäckt die Protagonistin Faigel, weil sie sich auf einmal nicht mehr an das Rezept erinnern kann – dabei ist sie die beste und beliebteste Latkesbäckerin im ganzen Dorf! In der Not – schließlich steht Chanukka unmittelbar vor der Tür – wendet ihr Mann sich an den Rabbiner. Doch was passiert, wenn man ausgerechnet einen hungrigen Rabbiner um Rat fragt? Die fröhlich verrückte Geschichte aus dem „Narrendorf” Chelm (ein fiktiver Ort in jüdischen Volkserzählungen und nicht etwa der reale Ort in Polen) führt am Ende dazu, dass das ganze Dorf von Faigels Durcheinander profitieren kann und ein leckeres freudiges Chanukkafest feiert.

„Chanukka-Abende”

Dieses Buch bietet eine kreative und bunte Begleitung durch die „Chanukka-Abende”. Jede Kerze wird mit einer anderen Farbe gemalt, getropft, gekratzt, gewischt, gepinselt, sodass auf dem schwarzen Hintergrund bunte Kunstwerke entstehen, die auf ihre Art und Weise zeigen, wie sich Licht ins Dunkel bringen lässt. Eine Anleitung zu den einzelnen Maltechniken lädt Klein und Groß zum kreativen Nachahmen ein.

November 2023

„Sieben gute Jahre”

„Sieben gute Jahre” verspricht der wunderliche Fremde dem Lastenträger Tuwia, Protagonist in dieser Geschichte. Sieben Jahre voller Reichtum, in denen es ihm und seiner Familie an nichts fehlen wird. Dies nimmt der bescheidene Familienvater gerne an und als der Fremde nach sieben Jahren wiederkommt, um den Zauber rückgängig zu machen, ist er überrascht, dass sich an dem Leben der Familie nicht viel geändert hat. Basierend auf einem jüdischen Volksmärchen von Jizchok Leib Perez wird hier auf die Lehren der Pirkej Awot (Sprüche der Väter Kapitel 4, Vers 1) eingegangen: „Wer ist reich? Der sich mit seinem Anteil (seinem Lose) freut.“ Die Familie schätzt das, was sie hat und möchte alles, was darüber hinausgeht lieber an jemanden spenden, der es nötiger hat als sie selbst. Für dieses wahre Gemeinschafts- und Solidaritätsdenken wird sie schließlich noch ein weiteres Mal belohnt.

„Immer schlimmer auf der Arche”

Die bekannte Geschichte von Noah schlägt in diesem Buch einen schlechten Kurs ein, denn es wird „Immer schlimmer auf der Arche”: die Tiere werden seekrank oder verletzen sich durch den schwierigen Seegang, das Essen geht allen langsam aus und dann schlägt die Arche auch noch ein Leck. Während alle Passagiere genervt, verletzt oder verzweifelt sind, lebt Noah allen vor, was das Konzept von Hakarat Hatow, hebräisch für „das Gute erkennen”, bedeutet, denn er glaubt fest daran, dass sich alles zum Guten wenden wird. Das geschieht schließlich auch, als der Teamgeist unter den Passagieren – Mensch wie Tier – einsetzt und sie gemeinsam in Zusammenarbeit das Schiff vor dem Sinken retten. Somit wird allen klar: in den schlimmsten Situationen helfen Zusammenhalt und gegenseitige Fürsorge.

„Das erste Geschenk”

Ein Geschenk ist im Allgemeinen dafür gedacht, jemandem etwas Gutes zu tun und eine Freude zu bereiten. In diesem Buch heißt es, dass „Das erste Geschenk” der Eltern an ihr Kind sein Name ist. Hier ist es der junge David, der den Leserinnen und Lesern erzählt, wie seine Eltern diesen Namen für ihn ausgesucht haben. Denn es ist eine bekannte jüdische Tradition, seinen Kindern Namen zu geben, die Familienmitglieder oder bekannte jüdische Persönlichkeiten ehren. Und es geht auch um Namen, die unsere Rollen und Aufgaben im Leben beschreiben: Lehrerin, Papa, Schwester, Liebster… oder sogar Präsident/in! Dies lädt die Kinder zum Nachdenken über Namensherkunft und unsere Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und Familie ein.

Oktober 2023

„Die Sterne sind mein Nachtlicht”

Mithilfe von Mutter und Sohn werden in diesem Buch die wichtigsten Traditionen für Sukkot besprochen: das Bauen und Ausschmücken der Sukka und auch das Essen der wichtigsten Mahlzeiten in der Sukka während der Sukkot-Feiertage. Als es jedoch darum geht, in der Sukka zu übernachten, hat die Mutter Bedenken – der Komfort des Zuhauses fehlt und was ist mit dem Strom und Licht in der Sukka bei Nacht? „Die Sterne sind mein Nachtlicht” erwidert ihr Sohn daraufhin und so verbringen sie die Nacht gemeinsam in der Sukka und erleben Wundervolles.

„Der Turm von Babel“

In diesem Buch geht es ebenfalls um das Bauen, bzw. um eine der bekanntesten jüdischen „Baugeschichten“: „Der Turm von Babel“. Hier wird also keine Laubhütte gebaut, jedoch wichtige Lektionen des Judentums altersgerecht und mit einer guten Portion (jüdischem) Humor an die Kinder vermittelt. Die Geschichte veranschaulicht, dass Hochmut keine gute Tugend ist und wir uns an dem erfreuen sollen, was wir haben, ganz im Sinne von Sameach Bechelko (hebräisch für „mit dem zufrieden sein, was man hat”), wie uns die Pirkej Awot (Sprüche der Väter) lehren.

„Die geheimnisvollen Gäste“

„Die geheimnisvollen Gäste”, die die Brüder Esra und Ewen in ihrer jeweiligen Sukka besuchen, sind keine anderen als die Stammesväter Awraham, Izchak und Ja’akow. Natürlich wissen die Brüder das nicht und somit wird der Besuch zur Probe: Werden sie die Fremden warmherzig willkommen heißen, wie Hachnassat Orchim es uns lehrt? Während der eine zähneknirschend duldet, dass sich die Fremden an den Resten seiner geladenen Gäste bedienen, empfängt der andere die Fremden mit offenen Armen – so wie es einst auch Awraham und seine Frau Sara selbst taten. Belohnt wird am Ende der Geschichte die wahre Gastfreundschaft von Esra, jedoch geht auch Ewen nicht leer aus.

September 2023

„Heute hat die Welt Geburtstag“

In „Heute hat die Welt Geburtstag“ geht es um eine ganz besondere Feier. Anlässlich dieses Ehrentages fragt Gott seine Geschöpfe, Groß und Klein, von der Giraffe bis zur Biene und schließlich auch das Kind, ob sie im vergangenen Jahr das beste kleine Geschöpf waren, das sie hätten sein können. Mit liebevollen Worten zeigt diese Erzählung auf, welchen Beitrag ein jedes Geschöpf, sowohl Mensch als auch Tier, auf dieser Welt täglich leistet.

„Und es war Abend und es war Morgen“

Dieses Buch veranschaulicht die Schöpfungsgeschichte. Dort heißt es, dass Gott die Welt mit Worten erschaffen hat und somit wird die Schöpfungsgeschichte in diesem Buch durch Illustrationen mit und aus dem hebräischen Alphabet geschmückt. Nicht nur die Buchstaben-Tiere sprechen die Kreativität der Kinder an – auch ein ausführliches Glossar auf Hebräisch, mit Umschrift und Übersetzung, laden zum Entdecken und Lernen ein.

„Noch Höher!“

Das Buch „Noch Höher!“ nimmt uns mit in das kleine (fiktive) Dorf Nemirow. Basierend auf einer jiddischen Volkssage heißt es in dieser Geschichte, dass der Rabbi der Stadt jedes Jahr kurz vor Rosch Haschana in den Himmel steigt, um für seine Gemeinde nach Vergebung (für die Sünden des vergangenen Jahres) zu bitten, denn er ist an diesen Tagen nirgends auffindbar. Als ein skeptischer Fremder ihm folgt, stellt er zu seiner Überraschung fest, was der Rabbi an diesen Tagen tatsächlich tut …

Juni 2023

Schabbat im Wald

Die Einladung der Schildkröte zum Schabbat führt zeitweise zu Verwirrungen, denn keines der eingeladenen Tiere weiß so genau, wo die Schildkröte wohnt, und durch die vielen Vorbereitungen, die sie für Schabbat treffen muss, taucht die Schildkröte an vielen verschiedenen Orten auf. Letztendlich überwiegt jedoch die Vorfreude auf den Schabbat, die sicher auch auf die Kinder beim Lesen überspringen wird.

Die Grille und die Ameise

In diesem Buch bereiten sich zwei ungleiche Nachbarn auf den Schabbat vor. Während die fleißige Ameise sich schon seit Tagen bemüht, muss die Grille sich im letzten Moment noch Backzutaten von der hilfsbereiten Nachbarin ausleihen. Als aber der Kuchen der Ameise im Ofen verkohlt, zeigt sich wie viel gegenseitige nachbarschaftliche Hilfe wert sein kann.

Das fehlende Gewürz

In dieser Geschichte werden wir mit dem weisen und einflussreichen Rabbi Jehuda Hanassi bekannt gemacht, der äußerst bescheiden und großzügig war. Eines Schabbats kommt Kaiser Antoninus unangekündigt zu Besuch und ist begeistert von der Feinkost, die er vorfindet. Er vermutet dahinter ein besonderes (und teures!) Gewürz. Später wird er lernen, woher die besondere Würze tatsächlich stammt.

Mai 2023

Ein Wiedehopf macht Wü!

Nicht nur das jüdische Volk, sondern auch eine Vielzahl von Tieren hat irgendwann ihren Weg nach Israel gefunden. Zu den einheimischen Tieren gehört unter anderem der Wiedehopf, ein Vogel, der 2008 zum Nationalvogel Israels gewählt wurde. Mehr über diesen Weggefährten und andere Tierarten Israels können unsere PJ-Library-Kinder in diesem bunten Buch erfahren – das Nachahmen der tierischen Laute ist dabei ausdrücklich erwünscht!

Der kleinste Berg

Diese Geschichte, die auf einem Midrasch (Auslegung biblischer Texte und weitere Erklärungen dazu) beruht, erzählt, wie Gott dazu kam, den kleinen und unauffälligen Berg Sinai als Schauplatz der Übergabe der Tora an das jüdische Volk zu wählen. Dieser ist nämlich neben seiner Bescheidenheit, auch mit dem zufrieden, was er hat. Dieses Konzept von Sameach Bechelko (hebräisch für „mit dem zufrieden sein, was man hat“) lehren uns u.a. die Pirkej Awot (Sprüche der Väter).

Die Kunststunde

„Die Kunststunde“, die sie regelmäßig von ihrer Großmutter Dora erteilt bekommt, ist ein Highlight in Hannahs Woche. Oma Dora zeigt Hannah, wie sie früher in ihrer Kindheit blumige Papierschnitte anfertigte und sie als Dekoration zu Schawuot in die Fenster hängte. In dieser Geschichte erfahren unsere Leserinnen und Leser einiges über die Wichtigkeit der Weitergabe von Traditionen von Generation zu Generation (Ledor Wador auf Hebräisch), über jüdische Künstlerinnen und Künstler sowie die Einzigartigkeit einer jeden Person.

April 2023

Dajenu

Im Buch für die zwei- bis dreijährigen Kinder singt eine Familie das „Dajenu“ (hebr. für „es wäre genug für uns gewesen“), ein zentrales Lied während des Seders. Auf bunten und humorvollen Bildern werden die Geschichte vom Auszug aus Ägypten und der Sederabend einer Familie gezeigt, untermalt vom immer wiederkehrenden „Dajenu, dajenu, dajenu!“. In dem Buch werden – für das Alter der Kinder angemessen – nicht alle 15 Strophen des Liedes beschrieben, jedoch wird das Gefühl von Dankbarkeit den Jüngsten auf quirlige Art und Weise nähergebracht.

Die große Pessach-Flucht

Ellie, Kangi und Schimpa sind drei tierische Bewohnerinnen des Biblischen Zoos in Jerusalem und außerdem gute Freunde. Zu Pessach schließt der Zoo für die Besucher, was Elefantin Ellie und Känguru Kangi auf eine wahnwitzige Idee bringt: Sie planen „Die große Pessach-Flucht“, denn Kangi möchte auch unbedingt Pessach feiern. Sie hat schon viel von dem Feiertag gehört, jedoch verwechseln sie und Ellie ständig die Pessachsymbole und -traditionen – ganz zum Leid ihrer Nachbarin Schimpa, der Schimpansin, die wesentlich mehr über Pessach weiß. Dank ihr lernen die Freunde, worum es an Pessach geht. Ob die Flucht ein Happy End hat, erfahren unsere vier- bis fünfjährigen PJ-Library-Kinder am Ende natürlich auch.

Die Pessachmaus

„Die Pessachmaus“, das Buch für die sechs- bis achtjährigen PJ-Library-Leserinnen und –Leser, ist von einer Passage aus dem Talmud inspiriert. Die Geschichte wirft die Frage auf, was passiert, wenn man eine Maus mit Brotkrümel im Mund durch das für Pessach vorbereitete (und somit Chamez-freie!) Zuhause flitzen sieht. Alles nochmal von vorne putzen? Die Protagonistin (neben der frechen Maus natürlich) in diesem Buch weiß sich vor erneutem Reinigungs- und Vorbereitungsstress kaum zu helfen – doch sie wird von der ganzen Gemeinschaft tatkräftig unterstützt und kann letztendlich noch rechtzeitig die Mazzeknödel auf den Tisch stellen.

März 2023

Eins, zwei, drei, Purim!

Schwungvoll führt das Kind in „Eins, zwei, drei, Purim“ durch seine Vorbereitungen und Festlichkeiten anlässlich dieses fröhlichen Feiertags. Es bäckt Hamantaschen, packt Mischloach Manot (Körbe mit Leckereien), verkleidet sich und geht natürlich in die Synagoge, um der Lesung der Megillat Esther zu lauschen und richtig viel Krach zu machen, wenn es den Namen Haman hört. Am Ende eines so ereignisreichen Tages fällt es müde ins Bett und ist – eins, zwei, drei – im Nu eingeschlafen.

Die schlaue Esther

Bunt und fröhlich geht es in dieser Erzählung der Purimgeschichte zu. „Special guests“ sind die Familie Lotterstein und andere freche Bubales-Charaktere aus Schlomit Tripps jüdischem Puppentheater. Sie nehmen uns mit auf eine Reise in das alte Persien und erzählen mit bekanntem Bubales-Humor die Purimgeschichte, in dessen Zentrum „Die schlaue Esther“ steht. Sie zeigen uns, wieviel Mut und List Esther aufbringen musste, um für ihre ganze Gemeinschaft einzustehen und das jüdische Volk letztendlich vor der Vernichtung durch Hamans Pläne zu bewahren, und erklären darüber hinaus in bunten Bildern die wichtigsten Purim-Traditionen.

Rejsels Rätsel

Das Waisenmädchen Rejsel sucht sich nach dem Tod ihres Großvaters Arbeit im Haus des Rabbiners, wo sie putzt und kocht. Als die Purimfeierlichkeiten beginnen, kann sie durch ein Rätsel und eine besondere Weisheit, die sie durch das gemeinsame Lernen mit ihrem Großvater erworben hat, das Herz des Rabbinersohns gewinnen. Das Buch ist eine Mischung aus der bekannten Geschichte vom Aschenputtel und der Megillat Esther, das die Freude am und den Stellenwert des Lernens in der jüdischen Tradition hervorhebt.

Februar 2023

Bist Du gerne ein Baum?

„Bist du gerne ein Baum?“, fragt der Junge einen stämmigen Gefährten in diesem Buch. Er kann sich nicht vorstellen, wie der Baum mit seinem Zustand – nämlich an einem Ort verwurzelt zu sein und festzustecken – glücklich sein kann. Doch der freundliche Baum erklärt ihm, was es alles Tolles an seinem Dasein gibt, und lehrt ihn, dass es wichtig ist, das zu schätzen und sich an dem zu freuen, was man hat – ganz im Sinne der Pirkej Awot (Sprüche der Väter) Kapitel 4, Vers 1: „Wer ist reich? Der sich an seinem Anteil (seinem Lose) freut.“

Alles Gute zum Geburtstag, Baum!

„Alles Gute zum Geburtstag, Baum!“ wünscht Tami ihrem hochgewachsenen Freund aus ihrem Garten, denn in dieser Geschichte ist gerade Tu Bischwat, der Geburtstag der Bäume. Das möchte Tami feiern, um ihrem Baum eine Freude zu machen, und überlegt sich viele tolle Dinge, die eine schöne Feier ausmachen. Bald wird die ganze Nachbarschaft auf die Feierlichkeiten aufmerksam und kann miterleben, wie Tami instinktiv einige wichtige jüdische Werte vorlebt: sich um die Umwelt zu kümmern, sie zu pflegen und dankbar für den Reichtum zu sein, den die Erde bzw. Bäume uns schenken. 

Nuri und der Wal

Nuri geht täglich ans Meeresufer und wirft dort ein Stück seines Brotes hinein, so wie sein Vater ihn das einst gelehrt hatte. Damit macht er einige Fische sehr glücklich und folgt fast unbewusst der biblischen Weisheit aus dem Buch der Prediger (Kohelet 11,1): „Wirf dein Brot auf die Fläche des Wassers, und nach vielen Tagen findest du es wieder.“ Im Laufe dieser Geschichte wird Nuri erfahren, wie wertvoll dieser Akt der Güte ist, denn wenn man Gutes tut, wird man (irgendwann) dafür belohnt werden – sei es durch die Güte und Herzlichkeit eines Anderen oder auch nur durch die Freude, die man bei einer guten Tat selbst verspürt.

Januar 2023

Lajla Tow, Mond

Jede Nacht, wenn sie aus dem Fenster in den Himmel schaut, wünscht unsere Protagonistin dem Mond „Lajla Tow“ – gute Nacht. Dabei ist sie jeden Abend gespannt darauf, welche Form der Mond wohl annehmen wird,und vergleicht ihn mit Alltagsgegenständen wie Bananen, Eiern und Luftballons. Somit wird ein erstes Bewusstsein für Mondphasen geschaffen und die Bedeutung der Mondphasen im jüdischen Kalender.

Gute Nacht, Wind

„Gute Nacht, Wind“ ist eine Geschichte über Stimmung und Gefühle, schwungvoll und bunt dargestellt in Papierschnitten, die auf einem jiddischen Volksmärchen von Moische Kulbak basiert. Nach einem langen Winter ist der Wind müde und sucht nach einem Platz zum Ausruhen. Während er von einem Ort zum nächsten zieht und nur Ablehnung erfährt, entwickelt er sich zu einem aufgebrachten Sturm – bis zwei Kinder sich ihm entgegenstellen und durch ihr Mitgefühl verstehen, wie sie dem Wind helfen können.

Gina aus Sibirien

Im Zentrum steht hier die Geschichte einer Familie, die Ende der 1970er Jahre aus der Sowjetunion in die USA immigriert. Die Familie hatte damals auch ihren Drahthaarterrier Gina dabei, und aus der Perspektive des Familienhundes werden die Erlebnisse der Reise von Nowosibirsk nach New York über Moskau, Wien und Rom anschaulich und mit Humor erzählt. Gina lässt sie auch an ihren Gefühlen zum Umzug, der abenteuerlichen Reise und ihrer neuen Heimat teilhaben.

Dezember 2022

Chanukka Haiku

Die Autorin unseres „Chanukka-Haiku“ nutzt hier eine traditionelle japanische Gedichtform, um eine Familie durch die acht Tage des Chanukkafestes zu begleiten. In kurzen Versen werden zu jeder neuen Kerze verschiedene Aspekte und Traditionen des Lichterfestes aufgegriffen. Die begleitendenden wunderschönen bunten und liebevollen Illustrationen werden nicht nur Kinderaugen zum Funkeln bringen.

Ich kannte ‘ne Tante, die verschluckte ‘nen Dreidel

Dieses Buch steckt voller Überraschungen für Klein und Groß. Die Reime, die von dem Kinderlied „Ich kannte ´ne Tante“ inspiriert sind, erzählen die sehr skurrile Geschichte einer Tante, die einen Dreidel verschluckt und anschließend mit verschiedenen Chanukkaspeisen und -gegenständen (!) versucht, ihn besser zu verdauen. „Ich kannte ‘ne Tante, die verschluckte ‘nen Dreidel“ nimmt die ganze Familie dabei mit auf eine verrückte Reise durch die Kunst- und Pop-Art-Geschichte.

Ein Wellensittich namens Dreidel

Diese (fast) zeitlose Geschichte wurde von dem preisgekrönten jiddischen Autor Isaac Bashevis Singer als Teil seiner Chanukkageschichten-Reihe „The Power of Light“ bereits 1980 veröffentlicht und erscheint jetzt im Rahmen von PJ Library erstmals auf Deutsch. Die Geschichte wurde durch bunte Zeichnungen ergänzt, die in Chagall-ähnlichen Bildern und auf warme Art und Weise dem Jiddisch sprechenden Wellensittich Dreidel folgen, der eines Chanukkaabends auf dem Fensterbrett von Davids Familie auftaucht.

November 2022

Gefunden

Das farbenfroh illustrierte Buch „Gefunden“ erzählt die Geschichte von Bär, der den Stoffhasen Kuschelchen findet und sich liebevoll um ihn kümmert. Dennoch ist Bär bereit, Kuschelchen an seinen Eigentümer zurückzugeben, als dieser eines Tages voller Freude seinen Stoffhasen wiederentdeckt, so wie das die Mizwa von Haschawat Awejda (hebräisch für „Verlorenes zurückgeben“) vorsieht. Jedoch wird das nicht das Ende der Geschichte von Kuschelchen und Bär sein.

Wer weiß, vielleicht …

Igel und Ente sind auf dem Weg zur Fahrradwerkstatt und treffen dabei nur auf anscheinend unfreundliche und rücksichtslose Weggefährten. Ente ist genervt, aber Igel sagt immer wieder „Wer weiß, vielleicht …“ haben diese Tiere gute Gründe für ihr ruppiges Verhalten. In diesem Buch geht es darum, jemanden nicht vorschnell zu verurteilen und immer das Positive in ihren Mitmenschen zu sehen, so wie uns das auch die Pirkej Awot, die Sprüche der Väter, lehren.

Benjamin und der Silberkelch

„Benjamin und der Silberkelch“ erzählt die bekannte Geschichte von Josef aus der Perspektive des jüngsten Bruders Benjamin. Sie zeigt, dass wir stets das Gute in Menschen sehen sollten und dass im Judentum Konzepte wie Tschuwa, das „Reue“ oder auch „Umkehr“ bedeutet, sowie Entschädigung und Vergebung seit jeher eine wichtige Bedeutung haben.

Oktober 2022

Wer um alles in der Welt zerstörte mir mein Zirkuszelt

„Wer um alles in der Welt zerstörte mir mein Zirkuszelt“ fragt sich Omer, als er eines Tages nach Hause kommt. Sein kleiner Bruder Guy wird schnell als Übeltäter ausfindig gemacht. Die Brüder lernen in dieser schönen und bunten Geschichte, was Streit und Versöhnen bedeutet und wie man in Zusammenarbeit aus etwas Kaputtem etwas Neues und Schönes erschaffen kann.

Der Koffer

Ein fremdes Tier taucht eines Tages auf, hat lediglich einen Koffer dabei und erweckt bei den anderen Tieren Misstrauen. Ein Buch (und ein Koffer!) voller Migrationserfahrung, Toleranz und Offenheit Fremden gegenüber und der Einsicht, dass man Fehler machen und diese wiedergutmachen kann.

Ein Sack voll Federn

Jankel liebt es, Geschichten über seine Nachbarn weiterzuerzählen, die er zufällig im Laden seines Vaters aufschnappt. Dabei bemerkt er nicht, wie sehr er mit diesem Klatsch (Laschon Hara, wörtlich „böse Zunge“) Schlechtes anrichtet. In diesem jüdischen Volksmärchen erteilt der Rabbiner Jankel schließlich eine Lektion, für die „Ein Sack voll Federn“ von großer Bedeutung sein wird.

September 2022

Meine Hände machen die Welt

In „Meine Hände machen die Welt“ geht es um die Schöpfung der Welt und gleichzeitig auch darum, was wir selbst alles mit unseren eigenen Händen, unserer Vorstellungskraft (und vielleicht ein wenig elterlicher Anleitung) erschaffen können. In vielen bunten Fingerbildern entdecken die Kinder Wolken, Pflanzen, bunte Tiere, Menschen und vielleicht auch ein Stück weit ihre eigene Kreativität.

Bis die Blaubeeren reifen

Bleib „bis die Blaubeeren reifen … bis der Schnee fällt … bis die Blumen blühen.“ – das bittet Ben seinen Großvater regelmäßig. Während der Großvater sich immer wieder überreden lässt, noch ein kleines Weilchen länger im Haus neben Ben wohnen zu bleiben, nehmen die beiden unsere Leserinnen und Leser in „Bis die Blaubeeren reifen“ mit auf eine Reise durch Jahreszeiten, jüdische Feiertage und eine ganz besondere Beziehung zwischen Großvater und Enkelkind.

Kein böses Wort mehr

Im mittelalterlichen Spanien ist die Geschichte von „Kein böses Wort mehr“ angesiedelt. In ihr rät der Wesir seinem Sohn Samuel, dafür zu sorgen, dass der gleichaltrige Hamsa ihn nicht mehr beleidigt, so wie zuvor geschehen. Samuels Überlegungen, wie er das anstellen soll und der Weg, für den er sich letztendlich entscheidet, beruhen auf jüdischen Weisheiten aus den Pirkej Awot (Sprüchen der Väter) zu Freundschaft („Erwirb dir einen Freund“) und dem Umgang mit seinen Mitmenschen („Beurteile jeden Menschen nach der guten Seite“).

Juni 2022

Mein Haus ist zu eng und zu klein

In „Mein Haus ist zu eng und zu klein“ lernt Oma Agathe durch den Rat eines weisen Rabbis, dass sie dankbar für das sein kann, was sie hat. Das beliebte Autoren- und Illustratorenpaar Julia Donaldson und Axel Scheffler (bekannt vom „Grüffelo“) stellt diese Geschichte auf komischste Weise für unsere zwei- bis dreijährigen PJ-Library-Kinder dar.

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Kein Platz für ein Hundebaby

„Kein Platz für ein Hundebaby“ verdeutlicht für unsere vier- bis fünfjährigen PJ-Library-Kinder, wie wichtig es ist, an einem Strang zu ziehen. Mia wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund, aber ihre Mutter meint, es gäbe in ihrer Wohnung keinen Platz für ein Haustier. Wird sie doch noch vom Gegenteil zu überzeugen sein?

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Die Prinzessin und der Felsen

„Die Prinzessin und der Felsen” basiert auf einer Erzählung des Rabbi Nachman von Brazlaw über Weisheit und was man von anderen lernen kann. Ein ermutigendes Märchen für unsere sechs- bis achtjährigen PJ-Library-Kinder über eine Prinzessin, die ein Rätsel von ihrem Vater gestellt bekommt und es mit viel Kreativität, Beharrlichkeit und dem richtigen Rat zu lösen vermag.

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Mai 2022

Ein Stuhl verreist

In „Ein Stuhl verreist“ lässt der kleine Ido seiner Fantasie freien Lauf und nimmt unsere zwei- und dreijährigen PJ-Library-Kinder mit auf eine Reise durch das heutige Israel – auf seinem Stuhl von Tel Aviv, nach Jerusalem, durch die Wüste und bis nach Haifa.

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Die Katzen der Ben-Jehuda-Straße

„Die Katzen der Ben-Jehuda-Straße“ erzählt die Geschichte von Frau Spiegel, die in Tel Aviv mit ihren beiden Katzen lebt, die sie sehr lieb hat. Ihr etwas mürrischer Nachbar, Herr Modiano, macht sich hingegen nicht viel aus Katzen, doch er wird unsere vier- bis fünfjährigen PJ-Kinder damit überraschen, dass auch er ein weiches Herz hat.

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Die Zauberflöte und das tanzende Schaf

In „Die Zauberflöte und das tanzende Schaf“ überrascht Ors Vater ihn eines Abends, als er ihm etwas auf der Flöte vorspielt anstatt eine Gute-Nacht-Geschichte zu erzählen. Gemeinsam mit Or lernen wir die Geschichte der Beta-Israel, der äthiopischen Juden, kennen. Sie wird den PJ-Kindern im Alter von sechs bis acht Jahren zugänglich erzählt.

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April 2022

Mazzen, bis wir platzen

„Mazzen, bis wir platzen“ ist das Buch für die zwei- und dreijährigen Kinder und erklärt ihnen auf lustige und anschauliche Weise, warum wir an Pessach Mazzot essen.

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Mirjam am Fluss

In „Mirjam am Fluss“ spielt Mosches Schwester die Hauptrolle, die ihren kleinen Bruder in einem Korb in den Nil setzt. Sie schickt das Körbchen mit dem Baby weg und wartet, bis es gerettet wird. Die spannende Geschichte für die Vier- bis Fünfjährigen handelt von Mirjams Mut und stammt aus der biblischen Geschichte des Auszugs aus Ägypten.

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Die längste Nacht

„Die längste Nacht“ erzählt die Geschichte des Exodus aus Sicht eines jungen Mädchens und ihrer Familie, die zur Freiheit findet. Sie wird den Kindern im Alter von sechs bis acht Jahren zugänglich erzählt.

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März 2022

Purim kommt

„Purim kommt“ erzählt den zwei- bis dreijährigen Kindern, wie eine Großfamilie, inklusive Hund, gemeinsam Purim feiert, mit allem was dazu gehört: die Megilla wird gelesen, Hamantaschen werden gebacken und alle verkleiden sich und haben Spaß!

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Purim der Tiere

Auf dem Bauernhof geht es heiter zu! In „Purim der Tiere“ beschließen die tierischen Bewohner, ein Purimspiel aufzuführen. Regie und Inszenierung stammen vom Huhn, Königin Esther wird von der Ente gespielt, Mordechai von der Ziege. Das schüchterne Schaf soll sich in den bösen Haman verwandeln, doch dann passiert etwas Unerwartetes, auf das die Vier- bis Fünfjährigen gespannt sein können.

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Königin Esther rettet ihr Volk

„Königin Esther rettet ihr Volk“ ist an die ältesten unserer Leserinnen und Leser (bzw. Zuhörerinnen und Zuhörer) gerichtet. Esther ist die Heldin der Purimgeschichte, die die Juden vor der Vernichtung rettet. Die Geschichte wurde in der Megillat Esther festgehalten, damit das jüdische Volk jedes Jahr an Purim den Jahrestag des Sieges der Juden über seine Feinde feiern und sich über die wundersame Wendung freuen kann.

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Februar 2022

Wunderschöne neue Welt

Wunderschöne neue Welt“ erzählt die Erschaffung der Welt: „Ein schwarzer Himmel. Alles ist dunkel und finster, aber mein Pinsel kann zaubern“ – so beginnt das Buch. Die Welt wird gemalt, wie G‘tt sie schuf: Wunderschön. Unser Buch für die zwei- bis dreijährigen Zuhörer.

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Itzi der treue Traktor

In der Erzählung für die vier- bis fünfjährigen Kinder geht es um einen Traktor namens Itzi. Er hilft der Bäuerin Sara und erledigt mit ihr jede Menge Arbeit. An jedem Freitagabend ruhen sie sich gemeinsam auf dem Feld aus, um den Schabbat zu genießen. Doch es kommen schwierige Zeiten auf Sara zu, sie muss Itzi verkaufen. Was dann geschieht und wie unterschiedlich man Schabbat feiern kann erfahren die Kinder in dem Buch „Itzi der treue Traktor“. Itzi ist ein tolles Beispiel, wie man für einen Tag abschalten kann.

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Bagels von Benny

Wofür sind wir dankbar? Diese Frage stellt sich der Junge in der Geschichte „Bagels von Benny“, die sich an die sechs- bis achtjährigen Kinder richtet. Benny liebt es in der Bäckerei seines Großvaters auszuhelfen und dieser erklärt ihm, dass man sich bei G’tt für die tollen Bagels bedanken muss und nicht bei ihnen. Diese Geschichte geht der Bedeutung von Fürsorge, Teilen und Gemeinschaft nach.

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Januar 2022

Sarahs verschneites Tu Bischwat

Tu Bischwat, das am 15. Tag des jüdischen Kalendermonats Schwat stattfindet, markiert das neue Jahr der Bäume und damit den Frühlingsanfang. In Israel erwachen die Bäume aus ihrem Winterschlaf. Anders als in Israel fühlt es sich in unseren Breitengraden jedoch noch nicht wie Frühling an. In der Erzählung „Sarahs verschneites Tu Bischwat“ bekommt das die Protagonistin zu spüren. Sie möchte einen Baum pflanzen und das mitten im Winter. Ihr Großvater und ihre Eltern versuchen Sarah zu vermitteln, dass ein Baum in gefrorener Erde keine Wurzeln schlagen kann. Ihr Bruder Ori und ihre Oma reagieren jedoch anders. Gemeinsam finden sie einen Weg, das Fest zu feiern. Die zwei- bis dreijährigen Kinder können gespannt sein.

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Der Saftblatt-Baum

„Der Saftblatt-Baum“ erzählt von einer wichtigen Erkenntnis, die für das richtige Verhalten innerhalb einer Gemeinschaft wichtig ist. In dieser Erzählung geht es um einen besonderen Baum, dessen Blätter einen herrlichen Saft hervorbringen. Jeder Dorfbewohner darf sich ein Blatt pflücken. Doch irgendwann reicht das den Bewohnern nicht mehr… Was wir hier über Verantwortung erfahren, ist für die vier- bis fünfjährigen Kinder gedacht.

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Ein Korb voller Feigen

„Ein Korb voller Feigen“ handelt von der Wichtigkeit, Werte für zukünftige Generationen zu bewahren. In dieser Geschichte geht es um den römischen Kaiser Hadrian, der auf seinem Ross die Bewohner eines Dorfes in Angst und Schrecken versetzen möchte. Dabei trifft er auf einen alten Mann, der einen kleinen Feigenbaum pflanzt. Hadrian versteht das Ansinnen des alten Mannes nicht, denn er werde niemals die Früchte seines Baumes genießen können. Er kann nicht nachvollziehen, warum der Mann in seinem hohen Alter noch einen Baum pflanzen möchte… Diese einem Midrasch entnommene Geschichte richtet sich an sechs- bis achtjährige Kinder.

Begleitmaterialien zum Buch finden Sie hier:

Dezember 2021

Es tut mir leid, Entschuldigung

Die Geschichte „Es tut mir leid, Entschuldigung“ richtet sich an zwei- bis dreijährige Kinder. Wie schwierig es sein kann, „Entschuldigung“ zu sagen, lernt Noam, der Protagonist dieser Geschichte. Denn als Elad weint, fühlt sich Noam schlecht und will sich entschuldigen – doch das fällt ihm schwer, denn Elad ist seinetwegen traurig. Besonders in der Zeit vor Jom Kippur entschuldigen wir uns bei unseren Mitmenschen, aber auch an jedem anderen Tag können wir um Verzeihung bitten.

Begleitmaterialien zum Buch finden Sie hier:

Backe, backe Challe

In „Backe, backe Challe! – Eine Geschichte von Eiern, Hefe und Mehl“ finden Sammy und Sophie ein altes Papier mit seltsamer Schrift. Das bringen sie zu ihrer Großmutter, die im Altersheim lebt, und zeigen es ihr und den anderen Senioren, die den Text als Challe-Rezept in jiddischer Sprache erkennen. Sie krempeln die Ärmel hoch und backen los.

„Ledor Wador“ bedeutet, dass Wissen „Von Generation zu Generation“ weitergegeben wird. In diesem Buch für die Vier- bis Fünfjährigen findet sich auch ein Rezept zum Nachbacken der Challa.

Begleitmaterialien zum Buch finden Sie hier:

Zwiebeln und Knoblauch

In „Zwiebeln und Knoblauch“ wurde ein jüdisches Volksmärchen für sechs- bis achtjährige Kinder adaptiert. Sechel wird von allen als Trottel bezeichnet. Dabei ist er nicht dumm, sondern gutgläubig. Doch Sechels Vater handelt nach einer Lehre der Mischna: „Unterweise dein Kind gemäß seinem Wege“ (Mischlej 22:6) und gibt seinem Sohn eine Chance, sich zu beweisen. Sechel macht sich zu einem Abenteuer auf – und überrascht am Ende alle.

November 2021

Chanukka mit Freunden

An Chanukka entzünden wir acht Tage lang die Kerzen unserer Chanukkia, dem Chanukka-Leuchter, wir essen Latkes (Kartoffelpuffer) und spielen mit dem Dreidel (Kreisel). Gemeinsam mit Freunden Chanukka zu feiern ist sogar noch viel schöner. In „Chanukka mit Freunden“ zeigen Waldtiere den Zwei- und Dreijährigen, wie das geht. Dabei lernen die Kinder auch spielerisch hebräische Begriffe passend zu Chanukka.

Die Zauberdreidel

Jakob, der Protagonist im Buch „Die Zauberdreidel“ für vier- bis fünfjährige Kinder, spielt fröhlich mit seinem Dreidel, bis dieser in einen Brunnen fällt. Bei der Suche nach dem Dreidel macht er Bekanntschaft mit einem Kobold, von dem er anstelle seines Dreidels einen Zauberdreidel bekommt. Von einer Nachbarin, Fruma Sarah, wird Jakob ausgetrickst und verliert den Dreidel. Jakob sucht erneut den Kobold auf und erhält von ihm einen weiteren Zauberdreidel …

Die acht Ritter der Chanukka-Tafel

Von Leslie Kimmelman

Oktober 2021

Mizzis Mizwa

In „Mizzis Mizwa“ geht es um das Erfüllen von guten Taten. Mizzi ist ein Welpe. Und obwohl Mizzi noch ein Welpe ist, erfüllt selbst sie Mizwot und macht den Kindern vor, wie es möglich ist.

Die fabelhafte Meschka Kwetsch

In diesem Buch für die Vier- bis Fünfjährigen lernen wir Meschka kennen. Meschka hat die schlechte Angewohnheit, sich über alles und jeden zu beschweren und zu übertreiben. Eine äußerst undankbare Meschka, die das auch bald zu spüren bekommt, denn schließlich werden ihre Beschwerden Wirklichkeit. Sie kann ihre Zunge nicht zügeln, von Dankbarkeit keine Spur. Erst als sie anfängt, das Gute zu sehen, wird sie glücklich. Diese jüdische Lebenslektion in „Die fabelhafte Meschka Kwetsch“ ist nicht nur etwas für Kinder, sondern hält auch für Erwachsene eine wichtige Erkenntnis bereit.

Je stiller, desto besser

Rabbi Pinchas in „Je stiller, desto besser“ hat es gerne ruhig. Schon völlig entnervt und erschöpft von den vielen Besuchern, die er ständig empfängt und bewirtet, kommt er nicht dazu, sich seinen Studien zu widmen. Doch nachdem er die Gäste abweist, wird es ruhig – zu ruhig. Rabbi Pinchas überlegt und erkennt, dass er einen Fehler gemacht hat, den er schließlich korrigiert. Auch Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren werden in dieser Erzählung erfahren, wie wichtig es ist, sich selbst die richtigen Grenzen zu setzen, aber auch welche Freude die Mizwa von Hachnassat Orchim, der Gastfreundschaft, Besuchern wie Gastgebern bereitet.

September 2021

Eins, zwei, drei Rosch Haschana!

Um den Klang des Schofars geht es in der Erzählung „Eins, zwei, drei, Rosch Haschana!“ für zwei- bis dreijährige Kinder. Wie einfach Rosch Haschana zu feiern ist, erfährt das kleine Mädchen in diesem Buch. Challa ist das traditionelle, geflochtene Brot, das wir am Schabbat und jüdischen Feiertagen essen. Um das neue Jahr symbolisch ein süßes werden zu lassen, schneiden wir Apfelstücke, die wir in Honig tunken und essen. Das geht so schnell, wie man eins, zwei und drei sagen kann.

Lokführer Aris Rosch-Haschana-Reise

„Lokführer Aris Rosch-Haschana-Reise“ für drei- bis vierjährige Kinder handelt von der ersten historischen Zugfahrt zwischen Jaffa und Jerusalem, die 1892 stattfand. Lokführer Ari prahlt vor seinen Freunden mit seiner wichtigen Aufgabe. Auf der Fahrt sammelt er Geschenke ein, die er nach Jerusalem bringt. Aris Stolz wird von Schuldgefühlen getrübt. Seine Prahlerei vor seinen Freunden lässt ihn innehalten. Dabei lernt er die Bedeutung von Tschuwa, die Möglichkeit der Umkehr, kennen. Auch wir können uns bemühen, unser Verhalten zu korrigieren.

In zehn Monaten im Jahr senden wir jeweils ein neues Buch an Kinder in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Einige der Bücher sind zeitlose jüdische Klassiker und einige moderne Interpretationen. Ein Großteil von ihnen jedoch sind neue, originelle Geschichten.

Der verborgene Schofar von Barcelona

„Der verborgene Schofar von Barcelona“ handelt von einer selten erzählten Geschichte von den Conversos in Barcelona während der Zeit der Inquisition im 15. Jahrhundert. Eine Zeit, in der das Ausüben des jüdischen Glaubens und jüdischer Rituale verboten war. Wie es die Menschen in dieser Erzählung dennoch schaffen, die Mizwa zu erfüllen und den Klang des Schofars zu hören, erfahren die Sechs- bis Achtjährigen in diesem Buch.

In zehn Monaten im Jahr senden wir jeweils ein neues Buch an Kinder in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Einige der Bücher sind zeitlose jüdische Klassiker und einige moderne Interpretationen. Ein Großteil von ihnen jedoch sind neue, originelle Geschichten.

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